Warum Coaching UND Beratung?

 

Selbstverständlich kann man den Begriff Coaching auch innerhalb einer Beratung einordnen. Einige Techniken bei einem Coaching weichen jedoch teilweise erheblich von einer reinen Beratung ab.

 

Ein Coaching ist in erster Linie eine Prozessberatung in der teilweise auch psychotherapeutische Methoden und Techniken verwendet werden. Auch wenn der Coach nicht unbedingt ein Psychotherapeut sein muss, bedarf es der Wahrnehmungsfähigkeit von Aufgaben und Rolle des „Gecoachten“ innerhalb eines Systems. Der Prozessberater ist Zuhörer und Gesprächspartner und beschäftigt sich mit den Erlebnissen des Kunden und reflektiert diese beziehungsorientiert zu einer Verhaltenserweiterung bzw. – umstellung beim Hundehalter. Ausgestattet mit einem gewissen Maß an Methodenvielfalt ist die Hilfe zur Selbsthilfe das Ziel.

 

Die Beratung hingegen stellt eine reine Fachberatung dar, die in der Regel keine psychotherapeutischen Methoden und Techniken verwendet. Der Berater ist erneut Zuhörer und Ratgeber und beantwortet rein fachliche Fragen des Hundehalters. Eine Beratung dient vorranging der Verbesserung fachlicher Kompetenz, hier im Umgang mit dem Hund und führt zu einem Wissenszugewinn. Eine Beziehungsverbesserung ist bestenfalls ein Zugewinn steht aber nicht im Vordergrund.

 

Innerhalb einer Beratung löst meist der Fachberater das Problem des Hundehalters. Bei einem Coaching wird hingegen zusammen eine Lösung erarbeitet die individuell zu Hund und Hundehalter passt und nicht eine Standardlösung darstellt.

 

Warum nicht „Training“? Ein Training dient einem gezielten Auf- und Ausbau einer bestimmten Verhaltensweise beim Hund. Die individuellen Bedürfnisse des Hundes sind dabei zwar immer noch maßgeblich, stehen dem gewünschten individuellen Verhalten bzw. den Trainingsinhalten aber hinten an. Ein Training kann also niemals ein Coaching sein. Ein Coaching kann aber ein Training beinhalten um z.b. gewünschte Verhaltensweisen beim Hund unter fachlicher Anleitung auf- oder auszubauen.