Die Probleme, die im täglichen Miteinander mit einem Hund auftreten, können mannigfaltig sein und von kleineren „nervenden“ Verhaltensweisen bis hin zu massiven Verhaltensauffälligkeiten reichen. Im schlimmsten Fall können echte Verhaltensstörungen oder Traumata die Lebensqualität eines Hundes und somit die seines Halters erheblich einschränken, wie z.B.

  • Stereotypien, Trauma und Stress
  • Unsicherheiten und Angst
  • zwischenartliche Aggressionen (Menschen, andere Tiere etc.)
  • innerartliche Aggressionen (Artgenossen)
  • sonstige Aggressionsformen (Ressourcen, Territorialität etc.)
  • Stubenunreinheit
  • Aufmerksamkeit forderndes Verhalten
  • destruktives Verhalten
  • andere unerwünschte Verhaltensweisen.

Wie die Erfahrung zeigt, beruht ein bestehendes oder sich entwickelndes sogenanntes Problemverhalten häufig auf einer Aneinanderreihung unglücklicher Umstände in der Vergangenheit des Hundes. Kommunikative Missverständnisse zwischen Hund und Halter können genauso zu einer Verschlimmerung führen wie mangelnde oder mangelhafte Informationen.

Die Verhaltensberatung wird unter Berücksichtigung individueller Charakter- und Verhaltensmerkmale des Hundes durchgeführt und natürlich auch an die Möglichkeiten des Hundehalters angepasst.
Die Durchführung einer Verhaltensberatung setzt sich daher aus den folgenden vier Elementen zusammen:

  • Zusendung eines Fragebogens vor dem Erstgespräch
  • Ursachenanalyse im Erstgespräch (Anamnese)
  • ggf. Verhaltensanalyse des Hundes
  • Zusammenfassende Beratung

Die biografische Datenerhebung dient als erster Informationsgewinn und kann entweder per E-Mail oder auf dem Postweg übersendet werden.

 

Nach Auswertung des Fragebogens erfolgt die Terminabsprache für das Erstgespräch. Noch bestehende Unklarheiten in Hinsicht auf den Fragebogen und die Biografie des Hundes können hier besprochen werden. Gegebenenfalls ist vor dem Erstgespräch der Hund einem Tierarzt vorzustellen, um seinen Alters- und/oder Gesundheitszustand festzustellen.

 

Im Anschluss an das Erstgespräch erfolgt ggf. die Verhaltensanalyse des Hundes. Mittels eines standadisiertem Stressoren-Programmes werden durch die Zuführung von Umwelteinflüssen die vom Hund gezeigten Erregungs-und Hemmungsprozesse und seine Konfliktlösungsmodelle bewertet. Auch die Hund-Halter Beziehung wird hierbei überprüft und gibt u.a. Aufschluss über die Bindung/Beziehung oder den Einfluss des Halters auf das Verhalten des Hundes.

 

In der anschließenden Beratung werden die Ergebnisse aus Erstgespräch und Verhaltensanalyse zusammengefasst und eine erste Prognose über die weitere Entwicklung des Hundes abgegeben. Gemeinsam werden nun Trainings- bzw. Therapiepläne erstellt, bei deren Umsetzung ich Ihnen im Anschluss zur Seite stehe.